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_____________ Weber & Wohler spielen



über Weber & Wohler

Hitverdächtig gute Mundartmusik. Ja, das Oberland ist schön. Nicht nur das Berner. Nein, auch das Zürcher. Denn von da kommen sie her: WEBER & WOHLER. Und sind eigentliche, lebende Legenden. Doch davon später mehr. Jetzt geht’s um «Herzbluet», um das neue Album. Damit wagen WEBER & WOHLER keinen «Gump is chalte Wasser», wie einer der dreizehn darauf verewigten Songs aus der eigenen Feder heisst. Schliesslich haben sie schon im Jahr 2013 «Gueti Lieder» veröffentlicht – ihren Tonträger-Erstling. Jetzt legen sie stark und rundum überzeugend nach: Insgesamt mit etwas mehr Power, stimmlich authentischer, musikalisch runder, gefestigter, etwas leichter. Ohne aber – da, wo es das Lied verlangt – das Rotzige ganz wegzulassen. Man soll ja die Vergangenheit nicht verleugnen.

«Herzbluet» (Album-Release 20.Mai 2016) , das sind thematisch lebensbejahende und berührende Alltagslieder aus dem Zürcher Oberland, die sich musikalisch poppig-rockig präsentieren, da und dort eine Prise Country und Blues aufblitzen lassen, oder sich vereinzelt balladesk den Herzen der Zuhörer empfehlen. Eine grossartige, sehr klare und transparente, mit grandiosem Gitarrensound auffallende Studioproduktion, bei der Freude und Genuss mit jedem weiteren Hören noch weiter ansteigen. Oder, anders zusammengefasst: «Musig fürs Volk», wie diese in einem anderen Titel von «Herzbluet» besungen wird – hitverdächtig gut.

WEBER & WOHLER. Zugegeben: So könnte auch ein Architekturbüro heissen. Der Vergleich hinkt nicht. Denn Thomas Weber(‘74) und Guido Wohler(‘75) sind ja eigentlich Architekten – wenn es um Melodien, Texte oder Arrangements geht. Die beiden Musiker aus Grüningen/ZH verbindet eine innige Freundschaft bereits seit dem Sandkastenalter. Deshalb verstehen sie sich nicht nur blind, sondern ergänzen sich auch mit ihren individuellen Stärken. Tontechniker Guido Wohler und Texter Thomas Weber sind ein eingespieltes Team. Und haben – mit dem Punk-Trio «Notausgang» – schon in den 1990er-Jahren hunderte von Konzerten im In- und Ausland gespielt. Mit den «Notis» haben sie den Deutschpunk in der Schweiz während rund zwei Jahrzehnten geprägt. WEBER & WOHLER sind also «alte Hasen» der Schweizer Musikszene. Oder eben lebende Legenden.

Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Solche Themen eignen sich für Songs. Egal in welcher Sprache. Es waren aber auch diese Themen, die am Anfang von WEBER & WOHLER standen. «Die erste CD «Gueti Lieder» war so gesehen ein Findungsprozess – musikalisch und textlich», erinnern sie sich. Und Thomas Weber ergänzt: «Von Punkrock zu Pop, Rock oder Country, von Hochdeutsch zu Züri-Dütsch: Ich musste für mich herausfinden, was wie funktioniert. Mit der Sprache verändert sich die Stimme. Mit den Mundarttexten steigt die Verletzlichkeit, weil man in der Muttersprache irgendwie mehr von sich verrät, offenbart.»

Ohne Zweifel: WEBER & WOHLER haben für sich den richtigen Weg gefunden. Mit viel Herzblut, das sie in das neue, gleichnamige Album investiert haben. Aber auch mit der aus der ersten Produktion gewonnenen Sicherheit, dass ihre Idee funktioniert. Sowie durch die Zusammenarbeit mit Dritten. «Wir haben uns recht intensiv mit dem Gitarristen Jan Abegg ausgetauscht, der uns auch im Studio an seinem Instrument unterstützt hat – auch er kommt aus Grüningen / ZH. Bei unserem Freund Dominik, der ein Studio für Sprachaufnahmen betreibt, haben wir etwa die Hälfte des Gesangs aufgenommen. Weil wir für neue Ideen offen sind, hat dieser Zusammenarbeit dem ganzen Prozess auf jeden Fall gut getan», sind WEBER & WOHLER überzeugt.

Absolut zu Recht. «Herzbluet» kommt höchst professionell und ausgereift daher. Mit Songmaterial, das auch allein mit zwei akustischen Gitarren zu überzeugen vermag. Apropos: «Wir legen bei den einzelnen Liedern, die ja jedes für sich jeweils «aus dem Moment» entstehen, grossen Wert auf den Text. Das Wichtigste ist für uns, das Gefühl, das der Song vermitteln will, mit Musik und Gesang optimal zu transportieren. Also quasi «den richtigen Ton» zu treffen. Da sind wir ständig auf der Suche nach der Essenz. Es geht ja darum, je nachdem etwas Komplexes oder Kompliziertes auf die dahinter stehende Einfachheit zu reduzieren – alles in rund drei Songminuten möglichst gut zu verpacken und damit anzukommen, zu begeistern.»

Begeisterung ist das richtige Stichwort zu «Herzbluet» von WEBER & WOHLER. Sowohl die Begeisterung wie auch das Herzblut sind spürbar, vom ersten bis zum letzten Ton der 13 Songs dieses Albums. Und diese wird bestimmt auch auf das Publikum erreichen und einnehmen. Sei es auf dem Tonträger, oder an einem der bevorstehenden Konzerte. «Wir freuen uns sehr darauf», betonen Thomas Weber und Guido Wohler. «Und: Wir sind mit dem Ergebnis unserer Arbeit wirklich ausgesprochen zufrieden. Die Vorfreude auf viele tolle Momente ist riesig. Wir haben ein gutes Gefühl!»

(Beat Kaufmann)

Hier zu den musikalischen Eindrücken


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Thomas Weber / Guido Wohler















Presse Text Herzbluet(Single)
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Foto 1
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Foto 2
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Bühnen-Plan (mit Drum)
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